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Erste Anzeichen auf Bewohner sind in der ALTSTEINZEIT fest zu stellen. Durchziehende Nomaden (Jäger oder Fischer ?) begannen mit der Siedlungstätigkeit in der JUNGSTEIN- und BRONZEZEIT (Pfahlbauten). Es werden Hinweise auf die LAGOZZA - Kultur, bzw. der Zeit der "Krüge mit quadratischem Ausguß" gefunden. Zwischen der BRONZE- und der EISENZEIT findet man Ansiedlungen PALEO - VENETISCHER und GALLISCH - KARNISCHER Völker. Diese blieben dann bis zur Kolonialisierung durch die RÖMER.
Durch das Gebiet von CANEVA führten - in
wirtschaftlicher wie strategischer Hinsicht - wichtige versteckte Pfade.
Diese blieben, nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, den
durchziehenden Barbaren glücklicherweise Durch seine geographische Lage hatte Caneva in der Zeit des FRÜHEN MITTELALTERS nicht so stark unter den brutalen Überfällen marodierender Banden zu leiden, wie andere Gemeinden der Region. |
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In Caneva existierte schon ab dem IV. Jahrhundert n. Ch. eine mit Palisaden befestigte Ansiedlung mit Wachturm. Grabstätten in STEVENÁ (VI. und VII. Jahrhundert n. Ch.) scheinen zu beweisen, dass die LANGOBARDEN erst sehr spät in diese Gegend kamen. Das CHRISTENTUM scheint im V. und VI.
Jahrhundert n. Ch. aus Richtung ODERZO
gekommen zu sein. Die erste Kirche war ein SUFFRAGAN
des Bistums CENEDA (Vittorio Veneto). Das Gebiet um Caneva wurde nun
zwischen den lombardischen Herzogtümern CENEDA, TREVISO und CIVIDALE
aufgeteilt. Jetzt herrschten die FRANKEN (diese Periode liefert die
Grundlage für die jährlich im Juli stattfindenden historischen
Aufführungen anläßlich der GIORNATE MEDIOEVALA), Zwischen dem X. und XI. Jahrhundert ging die Herrschaft CENEDA zu Ende. Der Patriarch von AQUILEJA erhält die Feudalrechte über das FRIAUL und weitete seinen Machtbereich nach BELLUNO (Alpago, Cansiglio, Cavallo, Polcenigo und Caneva) aus. Im XIII. Jahrhundert
erhält Caneva das MARKTRECHT. Der Markt
wurde aber in Erst mit dem Anbau von MAIS,
der SEIDENRAUPEN-ZUCHT und dem Aufbau der
dazu gehörigen Infrastruktur im XVI Mit Ankunft der FRANZOSEN und damit dem Ende der venezianischen Republik, erfolgte wieder eine Neuordnung der Verwaltung. Deren Grundzüge wurden auch später von der österreichischen Regierung übernommen. Das halbe Jahrhundert unter der Herrschaft der HABSBURGER brachte eine wesentliche Verbesserung des BILDUNGS-NIVEAUS, trotzdem wanderten viele Menschen nach Österreich aus. POCKEN und PELAGRA dezimierten die Bevölkerung. |
| CANEVA
unterstützte die RISORGIMENTO - BEWEGUNG und
mit dem Überschreiten der LIVENZA durch die
Truppen des Generals CALDINI im Jahre 1866
wurde die Einheit ITALIENS besiegelt.
Fehlende Möglichkeiten trieben die arbeitsfähigen Männer und Frauen ins Ausland. Die Schweiz wurde zu einem der beliebtesten (und naheliegendsten) Zufluchtsorte. |
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Ende der 70-iger Jahre endete der Exodus und die Menschen kehrten wieder zurück nach CANEVA. Viele der älteren Canevesen haben sich ihre "Swizerdütsch"-Kentnisse bis heute bewahrt.
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