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| GIORNATE MEDIEOVALE 2002 |
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| Sonnatg 14. Juli 2002 |
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| Die Rückkehr der schönen Teresina |
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| Das historische Spiel, will in Form eines Theaterspiels eine Begebenheit wieder aufleben lassen, die mit der Legende von der "SCHÖNEN TERESINA" zusammenhängt. Teresina war ein äußerst liebreizendes Mädchen aus CANEVA, das noch heute in den Herzen und Erinnerungen der Bewohner weiterlebt. |
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| Am Sonntag um 11.00 Uhr beginnt das Spiel: Der Oberbefehlshaber der Burggarnison ruft die gesamte Besatzung, die die ehrwürdige Burgfestung von Caneva schützt, zum Appell, um einen fröhlichen und ruhigen Ablauf des "FRÜHLINGSFESTES" zu garantieren. In Gedanken haben wir den 31. März 1339 ! Die ganze Gemeinde von Caneva lässt sich nun, da sie endlich die raue Kälte des Winters hinter sich hat, nicht lange bitten und feiert die lang ersehnte Jahreszeit. Tanzend begeben sich die einfachen Leute des Volkes wie auch die Adeligen zum Burgbrunnen, wo das Fest stattfinden soll. |
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Anfangs verläuft alles ganz wunderbar , bis plötzlich eine Gruppe Bewaffneter aus TREVISO die Wachleute zu überwältigen versucht, um so in den Besitz der ehrwürdigen Burgfestung zu gelangen. In erbittertem Gefechten gelingt es schließlich, die Eindringlinge zurückzuschlagen. Das Fest jedoch ist unwiederbringlich ruiniert |
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| Die Canevesen sind die ständigen Angriffe von seitens ihrer Erzfeinde leid und beschließen, ein Bittgesuch an BERTRANDO DI SAINT GENIÉS, den Patriarchen von AQUILEIA, zu senden, damit er ihnen einen fest stationierten Trupp Soldaten schicke, um so die Burg von Caneva besser zu schützen. Bertrando liegt das Schicksal seiner Untertanen sehr am Herzen. Da es ihm aber jedoch nicht möglich ist, noch mehr Soldaten zu schicken, bittet er seinerseits LUDOVICO IV., genannt BÀVARO, den Kaiser des HEILIGEN RÖMISCHEN REICHES, um Hilfe. Dieser kann aber nicht persönlich eingreifen und schickt deshalb seinen Sohn OTTONE an der Spitze einer schlagkräftigen Schar von Soldaten nach Caneva. Als diese in den ersten Julitagen bei der Burg ankommen, werden sie von der gesamten Einwohnerschaft feierlich mit einem Blütenregen begrüssst. |
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Diese Begrüßung kann den jungen Ottone jedoch nicht ablenken: Er verliebt sich Hals über Kopf in die junge und schöne Teresina, das anmutigste Mädchen, das Caneva je hervorgebracht hat. Das starke und stolze Mädchen weist die Avancen des Prinzen jedoch verächtlich von sich und flieht in die Wälder. Ottone gerät ob solcher Zurückweisung in Wut. Er lässt sich für einen Moment von seinem Zorn beherrschen und befiehlt, alle Adeligen von Caneva zu verhaften und sie so lange im Burgverlies gefangen zu halten, bis Teresina vor sein Angesicht trete. Teresina nehmen die Misshandlungen ihrer Mitbürger sehr mit und so tritt sie drei Tage später vor Ottone - allerdings ohne irgendein Zeichen von Unterwürfigkeit. Den deutschen Prinzen beeindruckt und rührt ihr Stolz. Er bittet um die Hand des stolzen Mädchens. Im ersten Augenblick jedoch verweigern ihm die Bürger Canevas ihre Zustimmung und schon kommt es beinahe erneut zu Spannungen zwischen Ottone und der Gemeinde von Caneva. Dank der Vermittlung durch den Stadtvogt FEDERICO DI SAVORGNAN beschließen jedoch schließlich alle, die Bitte Ottones unter der Bedingung anzunehmen, dass man ihnen ein Andenken lasse "AD PERPETUAM REI MEMORIAM", das alle an die Schönheit und Anmut Teresinas erinnere. Nach einigem Nachdenken beschließen beide Seiten, dass dieses süße Andenken die Schläge einer Glocke sein sollen. Und so ruft von diesem Tag an, jedes mal bei Anbruch der Abenddämmerung, das melodiöse Läuten der Glocken vom Castello in den die Burg umgebenden Dörfern die Erinnerung an jene schöne Tochter Canevas zurück |
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| Nachdem man nun so einen Kompromiss geschlossen hat, feiert Caneva drei Tage lang zu Ehren der Verlobten. Am Ende des dritten Tages verlassen Ottone und die schöne Teresina die Gemeinde. Sie reiten auf dem Rücken eines wunderschönen weissen Pferdes durch die feiernde Menge und machen sich glücklich auf den weiten Weg nach BAYERN |
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| Fotos: Jürgen v. Roennebeck |
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