Besuch der Landshuter Fürstenhochzeit

Freitag, 24. Juni 2005 bis Sonntag, 26. Juni 2005

28 / 2005

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Kurzfristig um eine Woche vorverlegt, traf am Freitag Abend eine Gruppe von Vorstandsmitgliedern des "Club Amici di Neumarkt-Sankt Veit" ein. Bei der Sonnwendfeier des Alpenvereins erwarteten unsere Gäste "grigliata mista", beste Stimmung bei Musik und ein lauer Sommerabend.

Samstag Vormittag warteten schon die Damen vom vhs - Italienischkurs (sie waren erst vor wenigen Wochen Gäste unserer Besucher aus Caneva) auf dem Marktplatz von Gangkofen.  

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Beim Besuch der Gewerbeausstellung wurden wir vom 2. Bürgermeister Gangkofens begrüßt und beim Rundgang begleitet.

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Die Neueröffnung eines großen Steinmetz-Betriebes bot die Gelegenheit einiges über die Bearbeitung von Granit und Marmor zu erfahren. Der vollelektronische Maschinenpark beeindruckte alle.

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Beim "da' Gamsnberger" in Rimbach fanden unsere italienischen Gäste einige Kleinigkeiten, um sie als Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

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In der "Alten Mühle" zu Dirnaich konnte man bei herrlichem Sonnenschein im schattigen Biergarten das Mittagessen einnehmen. Viele Freundeskreis-Mitglieder beteiligten sich daran und tauschten die reichlichen Erinnerungen aus.

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Nach Kaffee und Kuchen in Annemaries ruhigem Garten begleiteten wir unsere Gäste nach Landshut. 

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Hier war der Besuch der Burg Trausnitz, des Lagerlebens und ein Picknick auf den Tribünen in der Altstadt geplant. Geplant - den ein starkes Gewitter überraschte uns gerade in dem Moment, als wir den Lagerbereich erreichten. Nach gut einer Stunde beruhigte sich das Wetter wieder, nur vom Lagerleben war dann nicht mehr viel zu sehen, der Regen hatte die Akteure leider "vertrieben".

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Mit einem Handwagen, hoch beladen mit Getränken und Brotzeit, zogen wir, wie viele tausend andere Besucher Landshuts, an St. Martin vorbei in die Altstadt. Bald war ein freier Tribünenplatz gefunden. Bei Leberkäse, Handwürsten und Bier, Käse, Wasser und Brot wurde sich unterhalten, wurden die Vorbeilaufenden betrachtet oder einfach der Abend genossen. Kurz vor Mitternacht überraschte uns wiedereinmal der Regen, frisch geduscht erreichten wir unsere Autos.

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Das Waldfest des "Bund der Nichtraucher" in Irlau war das sonntägliche Ziel. Christa, die Holzkarrer-Wirtin, kannte bereits die meisten unserer Gäste von früheren Besuchen in Neumarkt. Sie kümmerte sich um unsere Italiener, keiner musste hungern oder dursten. Leider drängte die Zeit etwas, wir wollten ja den Festzug in Landshut nicht verpassen. So verließen wir bald wieder das Fest und machten uns auf den Weg. 

Nach langem und schweißtreibendem Fußmarsch fanden wir in der Neustadt, gegenüber der Polizei, genügend schattigen Platz, um auf das historische Treiben warten zu können. Der Standort war geschickt gewählt: Alle Statisten der Landshuter Fürstenhochzeit zogen langsam auf Armeslänge an uns vorbei. Wenige Meter weiter wendete der Zug und so konnten wir die bunten Kostüme, die Kutschen und Reiter nochmals von der anderen Seite betrachten. Für unsere Freunde war der Besuch in Landshut der erwartete Höhepunkt des Wochenendes.

Bevor wieder die Heimreise angetreten werden konnte, stärkten wir uns alle noch bei Xandra und Joop. Die Schwiegertochter hatte original ungarische Gulaschsuppe auf offenem Feuer vorbereitet.

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Kaffee und reichlich Kuchen ließen die Abreise immer später werden. Doch etwas nach sechs Uhr abends wurden dann unsere Freunde aus Caneva bis kurz vor Burghausen begleitet, um ohne Umwege das nächste Ziel Salzburg zu erreichen.

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Bilder: Jürgen v. Roennebeck

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