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3. Fahrt nach Caneva/PN
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Freitag, 23. Oktober 2009 bis Sonntag, 25. Oktober 2009

75 / 2009

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Freitag, 23. Oktober 2009
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Zwei Jahre waren inzwischen wieder vergangen. Nach den Ausflügen und Begleitung der "Bergdachsen" zur "Serata Bavarese" in Fratta di Caneva/PN in den Jahren 2005 und 2007 war nun die dritte Fahrt nach Italien geplant.
Auch für dieses Wochenende hatte der ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
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Anreise - Pause an der Autobahn
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Erstes Ziel der Reise war Spilimbergo, eine oberitalienische Kleinstadt mit ca. 12.000 Einwohnern, auf einem Plateau über dem Tagliamento gelegen. Sie stand zwei Jahrhunderte lang (1284 bis 1359) unter habsburgischer Herrschaft.
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Spilimbergo
Mittagessen in der Trattoria "Al Bachero"
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Scuola di Mosaici del Friuli a Spilimbergo / UD
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Die weltweit einzige und dementsprechend berühmte Mosaikschule konnte nach dem Essen zu Fuß erreicht werden. Der Präsident der Schule, dott. Alido Gerussi, führte durch die Räumlichkeiten und konnte in seinen Erklärungen die Besucher mit vielen, interessanten Details fesseln. Rund einhundert, maximal 25 Jahre alte Schüler, aus mehr als sechzig Nationen, sind derzeit in der privat geführten und von der "Regione", der "Provincia" und der "Comune" unterstützten Ausbildungsstätte eingeschrieben. Nach drei Jahren und intensiver Beschäftigung mit der Materie sind die Schulabgänger weltweit gesuchte Fachleute.
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ein kleines Dankeschön an presidente dott. Alido Gerussi für die Führung (hier mit Riccardo Manfè - Mitte)
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Spaziergang in Spilimbergo
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Anschließend an den Schulbesuch blieb noch genügend Zeit, um durch die herrliche Altstadt Spilimbergos zu spazieren. Man besuchte den gotischen Dom (erbaut 1284 bis 1359) mit einer Orgel aus dem 14. Jahrhundert, das Spengenberger Schloss, wegen seiner mit Fresken versehenen Fassaden auch "Palazzo dipinto" (bemalter Palast) genannt und die malerischen Gassen und Sträßchen des "centro storico"
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Nach kurzer Weiterfahrt konnte im Hotel LUNA in Vigonovo di Fontanafredda/PN Quartier bezogen werden, bevor es nach einer Ruhepause weiter nach Fratta di Caneva/PN ging. Hier war im "Argiturismo Cortivo Pancotto" von Sonia und Lucca das Abendessen vorbereitet worden.
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Samstag, 24. Oktober 2009
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Chioggia/VE
das kleine Venedig
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Der angekündigte blaue Himmel und die Sonne waren leider noch nicht eingetroffen, als wir in Chioggia, einer alten Hafenstadt mit rund 50.000 Einwohnern in den Lagunen im Süden Venedigs gelegen, ankamen. Auch hier sind, wie in Venezia die Häuser auf Holzpfählen errichtet, daher der Beiname "Klein-Venedig". Die Stadt erlebte in den vergangenen Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte, u.a. mit dem Chioggia-Krieg 1379 zwischen Venedig und Genua, der 1380 zu Gunsten Venedigs entschieden werden konnte, der Besetzung 1797 durch Napoléon Bonaparte, dem Vertrag von Campoformo 1798 (wurde von österreichische Besatzungsmacht übernommen) und zuletzt 1866 mit dem Wechsel zum jungen italienischen Nationalstaat.
Besonderen Reiz bietet die "Cattedrale di Santa Maria Assunta", von der "Vigo-Brücke", ähnlich der "Ponte Rialto" in Venedig, genießt man einen herrlichen Blick zu den Inseln "Pellestrina" und dem Lido bis nach Venedig. Absolute Attraktion ist der tägliche Fischmarkt.
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Roncajette di Ponte San Nicoló / PD
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Morgens in Chioggia frisch gefangen vom Boot, mittags z.B. im Ristorante "La Busa" auf dem Tisch - wer Fisch gerne mag, für den ist ein Besuch Roncajette di Ponte San Nicolò ein Muß. Egal ob "gambaretti" oder verschiede Fischsorten, die Küche lässt keine Wünsche offen
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Chiesa di San Fidenzia a Roncajette di Ponte San Nicoló
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Padua / PD
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Unsere Freunde Renzo Soldera und sein Bruder Ivo begleiteten uns auf dem Weg nach Padua. Endlich - Sonne und strahlend blauer Himmel, wie versprochen, erwatete uns bei der Ankunft.
Fachkundig erklärte uns Renzo die unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten seiner um 1184 gegründeten Heimatstadt und heute mit ca. 220.000 Einwohnern eine der größeren italienischen Kommunen. Auch hier erlebte die Stadt seit ihrer Gründung eine wechselvolle Geschichte mit immer wieder wechselnden Zugehörigkeiten. Trotzdem konnte 1222, nach Bologna und Modena, die dritte italienische Universität gegründet werden. Unter anderen forschte hier, in der ältesten medizinischen Fakultät, im "teatro anatomico", Gallilei Gallileo an illegal angelieferten Leichen.
Die "Basilika des heiligen Antonius" erreicht man über den "Prato della Valle", Europas drittgrößten Innenstadt-Platz, bevor es weiter zum "Palazzo della Ragione" dem heimlichen Wahrzeichen Paduas und anschließend zu einer Pause ins "Cafè Pedrocchi" geht.
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Führung durch Padua mit Renzo Soldera
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dazwischen ein kleiner Rückblick
bereits im September 2009
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Vorbereitung des Bayerischen Abends
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ein Lebkuchenherz für jede Dame, die den Bayerischen Abend in Fratta di Caneva besucht
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Samstag, 24. Oktober 2009
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Serata Bavarese zur "Sagra a Fratta di Caneva" mit den Bergdachsen - hier sollten nur die Bilder sprechen ....
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unser Freund und "fotografo degli Meschio" stellte die folgenden Bilder zur Verfügung - Danke Gianni Fabrizio !
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Ben venuti a Fratta di Caneva - buon divertimento e "ein Prosit der Gemütlichkeit !"
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Sonntag, 25. Oktober 2009
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vor der Abreise vom Hotel Luna durften wir noch unserem "Geburtstagskind" Krisztina gratulieren
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Udine/UD
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Zum Abschluss der Wochenendreise wurden wir in Udine, der Hauptstadt der Provinz Udine (Landkreis UD) von dott.ssa Paola Alzetta, einer ausgebildeten Fremdenführerin erwartet. Sie hatte bereits im Vorfeld eine Auswahl von zu besichtigenden Objekten getroffen.
Über die "Piazza Libertà" mit dem bildschönen Uhrturm der "Loggia di San Giovanni" und dem Palast "Loggia del Lionello" erklomm man die steilen Steintreppen zum Schlosskomplex Udienes. Über die Parkmauern konnten die Besucher einen herrlichen Rundblick über die Stadt, bis hin zu den schneebedeckten Bergen Sloweniens (die Grenze ist nur rund 20 km entfernt) geniessen.
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"Loggia del Lionello" - "Loggia di San Giovanni" - Hintergrund Schloss Udine
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noch einmal vorbei an den sehenswerten Gebäuden der Innenstadt
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und jetzt eine Pause auf der "Piazza Libertà !
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sakrale Kunstwerke und sehenswerte Fresken zeigt das Diözesanmuseum
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auf dem Heimweg noch ein Mittagessen mit regionalen Spezialitäten des Valbruna, wie z.B. einem Pilzauflauf oder Gnocchi in
Malborghetto Valbruna
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Bilder: Gaby Petz - Mariete Strobl - Gianni Fabrizio - Ernst Eggelaar - Johann Painmeier - Jürgen v. Roennebeck
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